Nachrichten aus Pöchlarn a.d. Donau und Umgebung

Hier lesen Sie Informationen aus/über Pöchlarn bzw. mit Relevanz zu unserem Haus. Die Originalnachrichten (mit Fotos und Videos) finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

05.07.2020 / Zentrum als Fußgängerzone:
Ein autofreier Stadtkern von Pöchlarn a.d. Donau am Wochenende – dies wurde seit gestern getestet und hat zum Auftakt gut funktioniert. Nach der Sperrung der Begegnungszone vor dem Nadelöhr am Thörringplatz bis zum Kirchenplatz waren in diesem Bereich keine Fahrzeuge erlaubt. In der daran anschließenden Wienerstraße wurde überdies die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, so dass die Zufahrt von Osten (Kreuzung Nibelungenstraße) her bis zur Wendestelle vor dem Rathaus erfolgen konnte. Dass das Parken in der Wienerstraße zum großen Teil wie gewohnt erlaubt blieb, war eine kluge Entscheidung auch im Interesse der Anwohner und Gewerbetreibenden, die über die Neuerung schriftlich informiert wurden. Positiver Nebeneffekt: Die übliche Raserei in der Wienerstraße zwischen Volksbank-Haus und Kreuzung Nibelungenstraße blieb aus. Fortan soll der oben genannte Bereich jeweils von Samstag, 14 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, für den Durchfahrtsverkehr gesperrt werden, wobei es sich um einen Probebetrieb handelt, um die Funktionsfähigkeit der Fußgängerzone und die Resonanz darauf zu testen. Dies wurde vor kurzem vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. (Stefan Fischer)


28.06.2020 / Donauterrasse plant Erweiterung:
Der Imbissstand „Zur Donauterrasse“ in Pöchlarn a.d. Donau will seine Sitzmöglichkeiten deutlich erweitern und plant dazu die Nutzung der ehemaligen Fährschiff-Anlegestelle. Geplant sei, auf dieser Rampe nach deren Begradigung eine Plattform zu bauen, die dann auf gleichem Höhenniveau wie die bestehende Terrasse liege, wurde auf der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend bekannt. „Dadurch würde sich die Gastroszene in Pöchlarn verbessern“, bewertete Bürgermeister Franz Heisler den Antrag der Imbissstand-Betreiberin Sanela Hasic. Voraussetzung für dieses Vorhaben sei ein Vertrag, den die Gemeinde – die das sogenannte Anlegerecht besitze – mit Hasic schließt. Überdies müsse die ViaDonau als Eigentümerin der Immobilie dem Projekt zustimmen, sagte Heisler und führte aus: „Es gibt bereits Vorgespräche.“ Der Kontrakt bzw. das Nutzungsrecht soll auf mindestens zehn Jahre festgelegt werden. Die Abgeordneten haben einstimmig für den Vertragsabschluss gestimmt, vorbehaltlich der Bewilligung durch die ViaDonau. Sanela Hasic zeigte sich erfreut über den breiten Konsens und erklärte, dass sie mit diesem Vorhaben auch die Stadt Pöchlarn attraktiver machen wolle. Das Projekt könne frühestens 2021 beginnen, so die Unternehmerin. (Stefan Fischer)


25.06.2020 / Autofreies Zentrum im Test:

Die Stadt Pöchlarn a.d. Donau wird mit der Einrichtung einer temporären Fußgängerzone die Möglichkeit eines autofreien Zentrums testen. Wie heute Abend auf der Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen wurde, soll ab Juli die Begegnungszone zwischen Thörringplatz und Kreuzung Wienerstraße/Nibelungenstraße von Samstag, 14 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, für den Durchfahrtsverkehr gesperrt werden. Wirtschaftsstadträtin Jasmin Fuchs erklärte, dass es sich um einen „Probebetrieb“ handele. „Wir wollen sehen, ob das funktioniert“, sagte sie. Bürgermeister Franz Heisler bekräftigte, dass dies ein „Testballon“ sei. „Bei gutem Willen Vieler/Aller sollte man das realisieren können“, fügte das Stadtoberhaupt hinzu. Zuvor räumte er ein, dass das Verkehrsaufkommen im Zentrum sehr hoch sei, weil viele Autofahrer dies nur als Durchfahrstrecke nutzten; überdies hielten sich nicht alle an die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, was in der Begegnungszone eine Gefahr (für Fußgänger) darstelle. Die Wienerstraße soll während der Zeit der Sperrung von Osten her (Kreuzung Nibelungenstraße) bis zur Kirche befahrbar sein, wofür die Einbahnstraßenregelung aufgehoben werde. (Stefan Fischer)


06.06.2020 / Stadtbad startet ohne Badewetter:

Mit Regenwolken am Himmel und kühlen 17,2 Grad Celsius Wassertemperatur hat am gestrigen Freitag die Saison 2020 des Stadtbades Pöchlarn a.d. Donau begonnen. „Wir sind technisch und optisch bereit, jetzt warten wir nur noch auf besseres Wetter“, sagte Stadtbadbetreiber Niko Hasic. Auch der Imbiss auf dem Gelände unter Regie von Ünal Cemen hat seit gestern wieder geöffnet. Der Anlauf zum Saisonstart sei angesichts der Corona-Situation eine „nicht alltägliche Herausforderung“ gewesen, erklärte Stadtrat Andreas Willatschek, in dessen Verantwortung das Stadtbad fällt. Er habe den gesamten Arbeitsablauf mit den beiden genannten Unternehmern im Sinne der bundesbehördlichen Anforderungen besprochen. „Ich wünsche nun für die Saison alles Gute und keine Unfälle“, sagte Bürgermeister Franz Heisler bei dem Anlass. Auf Nachfrage räumte er ein, dass die geplante Sanierung der städtischen Einrichtung nun in weitere Ferne rücke, weil bei den Kommunen durch die Corona-Situation das Geld knapp geworden sei. „Manche Dinge kommen nun in die Warteschleife, weil wir auch nicht wissen, wie es weitergeht. Momentan müssen erstmal die Pflichtaufgaben erfüllt werden“, fügte das Stadtoberhaupt hinzu. Hasic, Heisler und Willatschek betonten, dass im Stadtbad alle Vorschriften zum Schutz vor Corona eingehalten werden könnten: Für 400 bis 500 Gäste, die aus Erfahrung maximal pro Tag das Bad besuchten, sei genügend (Liege-)Platz mit reichlich Abstand vorhanden. In den Wasserbecken müssten die Badegäste auf eine Ein-Meter-Distanz zueinander achten. Spiel- und Freizeitgeräte (Rutschen, Sprungturm) dürften nur einzeln und nacheinander benutzt werden. Überdies sei das Chlor im Wasser dem Schutz vor Ansteckung mit dem Virus dienlich. Das Stadtbad hat täglich – sofern Badewetter herrscht – von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. (Stefan Fischer)


31.05.2020 / 
3-Sterne-Standard bestätigt:
Nach einer jüngsten Überprüfung ist die Kategorie „3 Sterne Garni“ für die Pension Haus Barbara jetzt bekräftigt worden. Vorausgegangen war ein Vor-Ort-Besuch bzw. eine Überprüfung des Standards durch eine Delegation der Wirtschaftskammer Österreichs (WKÖ). Dabei wurden diverse Auflagen gestellt, die bis Ende Mai zu erfüllen waren, was fristgerecht erledigt wurde und unser Haus nun weiter aufwertet. Gefordert wurden u.a. folgende Angebote: Waschlotion und Shampoo in der Dusche, Wäschebeutel, Weckservice, auf Wunsch (mobiles) Telefon für die Gäste auf dem Zimmer, Gepäckservice, Nähzeug (auf Wunsch), Hygieneartikel sowie eine zweisprachige Webseite. Die Bestätigung der Klassifizierung kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn seit 29. Mai dürfen wir wieder Touristen beherbergen. Wir sagen also jetzt voller Stolz: Willkommen im 3-Sterne-Betrieb Haus Barbara in Pöchlarn a.d. Donau! (Stefan Fischer)

28.05.2020 / 
Neustart für Schmankerlmarkt:
Nach mehrmonatiger Pause wegen der Corona-Situation hat heute der Neustart für den beliebten Schmankerlmarkt in Pöchlarn a.d. Donau begonnen. Auf dem Kirchenplatz vor dem Rathaus gibt es nun wieder jeden Donnerstag frische Produkte aus der Region: von süßem Gebäck über Brot, Käse, Wurst, Gemüse, Teigwaren bis Wein. Zum heutigen Auftakt gab es sogar frischen Spargel aus der Gegend von Tulln. Zwar sorgte das unbeständige Wetter heute für verhaltene Besucherresonanz. Dennoch werde ein Zeichen gesetzt, ist Herta Potapow-Kittenberger, Vorsitzende des Stadtmarketings Pöchlarn, überzeugt. „Wir wollten wieder anfangen, damit die Tradition weiterläuft“, sagte sie. Fortan soll der Schmankerlmarkt wie gewohnt am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr öffnen, im Juli und August wegen der Sommerferien nur in jeder zweiten Woche. Der Saisonauftakt für 2020 des Schmankerlmarktes sollte am 4. April mit einem Ostermarkt stattfinden, der coronabedingt aber abgesagt wurde. (Stefan Fischer)


24.05.2020 / Neuer Betreiber für Saiko-Imbiss

Die Imbissblockhütte an der Erlaufmündung von Pöchlarn a.d. Donau wird wohl bald einen neuen Betreiber bekommen. Wie auf der Gemeinderatssitzung diese Woche bekannt wurde, möchte der Unternehmer Fritz Wagner den Saiko-Imbiss bereits ab diesem Sommer weiterführen, nachdem seit vergangenem Jahr ein Betreibernachfolger gesucht wird. Damit nicht genug: Wagner möchte auch Eigentümer des Grundstücks werden, auf dem die Blockhütte steht. Dieses Grundstück würde ihm die Stadt im Austausch für eine Fläche am südlichen Ortseingang geben, wo die Stadt den Ausbau der Kreuzung Mankerstraße/Heizwerkstraße plane, erklärte Bürgermeister Franz Heisler auf der Gemeinderatssitzung. Er wies darauf hin, wie attraktiv dieser Standort vor allem für Radtouristen sei, die meist von Westen kommend Pöchlarn erreichen und dabei den Imbiss – der über eine eigene Anlegestelle in der Erlaufmündung verfügt – passieren. Die lukrativen Möglichkeiten lassen sich auch daraus ableiten, dass der Unternehmer Josef Waldbauer ebenfalls Interesse am Betrieb des Saiko-Imbisses hat(te). Die Abgeordneten stimmten mehrheitlich für dieses Vorhaben, lediglich aus der Grünen-Fraktion kam eine Gegenstimme. (Stefan Fischer)

22.05.2020 / Nur kurze Freude über Gewinn
Zwar hat die Stadt Pöchlarn a.d. Donau das vergangene Jahr mit einem sechsstelligen Gewinn abgeschlossen, muss fortan aber trotzdem den Gürtel enger schnallen. Der Ordentliche Haushalt (Einnahmen und Ausgaben der Verwaltung) des Vorjahres zeige einen Überschuss von rund 323000 Euro, erklärte Finanzstadtrat Markus Mandic am Mittwochabend auf der Gemeinderatssitzung bei der Präsentation des Rechnungsabschlusses 2019. Hinzu kämen noch sogenannte Zuführungen in Höhe von fast 994000 Euro, so der ÖVP-Politiker. Aus dem Außerordentlichen Haushalt (für Investitionen) seien 2,44 Millionen Euro für diverse Vorhaben (darunter die Sanierung der Regensburger Straße) ausgegeben worden, so Mandic. Mit dem genannten Gewinn sei der Schuldenstand Pöchlarns von 11,7 auf 11,4 Millionen Euro gesunken, führte er aus. Allerdings wird die Freude über den Profit wegen sinkender Einnahmen durch die Corona-Situation nicht von Dauer sein. So erwarte Mandic, dass die Kommunalsteuern – die sich aus einem Teil der Lohnsumme aller Arbeitnehmer in einer Stadt rekrutieren – „leider sinken“ werden. 2019 habe Pöchlarn noch gut 2,6 Mio. Euro an Kommunalsteuern eingenommen und somit den steigenden Trend fortgesetzt. „Das ist der Motor unserer Stadt“, so Mandic. Schlechte Nachrichten hatte er aber auch hinsichtlich der Einnahmen aus den Ertragsanteilen des Bundes: Diese hätten im Vorjahr noch 3,3 Mio. Euro betragen und dürften laut Prognosen um 13 bis 16% sinken, so Mandic, der ausführte: „Einen Rückgang haben wir schon in den vergangenen Wochen bemerkt.“ Dem Rechnungsabschluss 2019 haben die Gemeinderatsmitglieder mehrheitlich zugestimmt, Gegenstimmen kamen von vier SPÖ-Abgeordneten und einer Grünen-Mandatarin. (Stefan Fischer)

21.05.2020 / Corona-Rettungsschirm für Pöchlarn
Angesichts des zu erwartenden Einnahmerückgangs für die Stadt Pöchlarn a.d. Donau wird der Bund aufgefordert, die Verluste zu kompensieren. Eine entsprechende Resolution hat gestern Abend der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Den Antrag dazu hatte die FPÖ-Fraktion gestellt. Demnach soll der Bund einen „Rettungsschirm für Städte und Gemeinden gegen die finanziellen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung“ aufspannen. FPÖ-Chef Gerald Albrecht dazu: „Den Kommunen steht ein Kahlschlag bevor.“ Er befürchte einen Einnahmerückgang von bis zu 20 Prozent. In dem Antrag wird argumentiert, dass es „zu negativen Auswirkungen auf die Ertragsanteil-Einnahmen der Kommunen“ kommen werde. Deshalb werde die Bundesregierung aufgefordert, „die Einnahmeausfälle den Kommunen vollständig zu ersetzen“. Überdies „soll ein Konjunkturpaket für Kommunen geschnürt werden, damit diese durch Investitionen zum Aufschwung der örtlichen Wirtschaft entsprechend beitragen können“. Die Städte und Gemeinden erfüllten „vielfältige Aufgaben für die Bevölkerung“, heißt es weiter. Genannt werden „Kindergärten, Schulen, Feuerwehren und viele weitere kommunale Einrichtungen“, die von Städten und Gemeinden mitfinanziert würden. „Eine Einschränkung dieser Leistungen ist undenkbar“, heißt es. Finanzstadtrat Markus Mandic (ÖVP) machte auf dieser Sitzung deutlich, dass die Kommunalsteuern, die 2019 noch auf rund 2,6 Millionen Euro gestiegen seien, in diesem Jahr „leider sinken“ würden. Auch Bürgermeister Franz Heisler sprach vom bereits eingesetzten Sparkurs: Große Projekte würden zunächst zurückgestellt, sagte der ÖVP-Politiker. Wegen der Corona-Situation fand die Gemeinderatssitzung im Turnsaal der Mittelschule statt, wo Abgeordnete und Gäste genügend Abstand voneinander hatten. (Stefan Fischer)

15.05.2020 / Grenzen öffnen in einem Monat
Die Ankündigung von dieser Woche, dass Österreich und Deutschland ihre Grenzen am 15. Juni wieder öffnen, hat für große Erleichterung in der österreichischen Tourismusbranche gesorgt. Diese ist zum Großteil von Auslandsgästen, vor allem Deutsche, angewiesen – auch in Pöchlarn a.d. Donau bzw. in unserem Haus, denn die (Radfahr-)Touristen kommen mehrheitlich aus Deutschland. Wir begrüßen aber auch die angekündigte Grenzöffnung zur Schweiz sowie zu weiteren Nachbarn, um ungehinderten Reiseverkehr wieder zu ermöglichen. Ab 29. Mai dürfen wir wieder Touristen beherbergen – aus unserer Sicht zu spät, nachdem sich alle Österreicher seit 1. Mai wieder ohne Einschränkung bewegen und die Gastronomiebetriebe ab 15. Mai wieder öffnen dürfen. Die zweite Maihälfte hätte den Österreichern zum exklusiven Reisen im eigenen Land und der Hotellerie zum behutsamen Hochfahren dienen können. Diese Chance wurde leider vertan, womit die Regierung die Ökonomie, die Beschäftigung und die Staatseinnahmen um weitere zwei Wochen weiter bremst. (Stefan Fischer)

04.05.2020 / Bewegungsfreiheit beginnt ruhig
In Pöchlarn a.d. Donau ist das Ende der seit Mitte März wegen der Corona-Situation geltenden Ausgangsbeschränkungen ganz still verlaufen. Erwartungsgemäß haben die Friseure in den ersten Maitagen viel Kundschaft gehabt, was teils zu Wartezeiten geführt hat. In den anderen Geschäften/Branchen des Ortes ging es sehr ruhig zu. – Bereits am Donnerstag (30. April) hatte der Schlosspark wieder geöffnet, worauf vor allem Kinder bzw. Familien sehnsüchtig gewartet hatten. Trotz wechselhaften Wetters waren viele Pöchlarner draußen; sie konnten unter anderem den Maibaum auf dem Kirchenplatz sehen sowie am Donauufer wechselnde Lichtstimmungen und die Kastanienblüte erleben. (Stefan Fischer)

30.04.2020 / Maibaum und Frühlingsblüte
Pünktlich zum 1. Mai wurde in Pöchlarn a.d. Donau traditionsgemäß ein Maibaum aufgestellt. Genauer gesagt sind es drei, die auf dem Kirchenplatz im Stadtzentrum, im Ortsteil Brunn und in Ornding stehen. Die Idee des Bauhofes unter dessen Leiter Christian Wippel fand schnell Mitstreiter; und so besorgte der Bauhof die Fichtenbäume, die Gärtnerei Fuchs unter Regie von Jasmin Fuchs band die Kränze und die Baufirma HOGE unter Leitung von Gernot Hofegger stellte die Bäume auf. „Wir wollten die Tradition nicht abreißen lassen“, erklärte Bürgermeister Franz Heisler die ungewöhnlichen Orte und neuartige Kooperation. Denn das Maibaum-Aufstellen – das traditionsgemäß von der Feuerwehr veranstaltet wird, mit Publikum stattfindet und vielerorts mit einem Maibaumfest verbunden wird – gilt als formelle Veranstaltung und ist deshalb in der herkömmlichen Art und Weise wegen der Corona-Situation verboten. Es sei denn man findet Alternativen – wie in Pöchlarn. Der Maibaum hat in diesem Jahr mehr Symbolkraft denn je: Denn mit Beginn des Wonnemonats Mai dürfen sich die Österreicher wieder frei bewegen, weil die Ausgangsbeschränkungen mit dem heutigen Tag enden. Zum Ausklang der Monats April zeigte sich der Frühling am Donauufer in Pöchlarn nochmal in voller Pracht. (Stefan Fischer)

29.04.2020 / Touristen erst ab 29. Mai willkommen
Zum Ende des kommenden Monats dürfen dann auch Touristen wieder in Hotels und anderen Unterkünften nächtigen, auch bei uns in Pöchlarn a.d. Donau. Für uns eine absurde Regelung: Denn die Ausgangsbeschränkungen enden, aber Reisen ist nicht möglich. Österreicher dürfen sich ab 1. Mai wieder frei bewegen – inklusive der Risikogruppe, die am meisten gefährdet war/ist. Am 15. Mai öffnen Cafés und Restaurants. Aber reisen können die Menschen nicht, weil die Unterkünfte noch geschlossen bleiben. Vermutlich, weil man Menschenmengen durch Gedränge am Buffet befürchtet. Das ist unlogisch, unverständlich und unsinnig! Hand aufs Herz: Im Mai ist – allein wegen fehlender Auslandsgäste, aber auch wegen der „Corona-Zurückhaltung“ – deutlich weniger als 50% Auslastung und somit auch kein Gedränge am Buffet zu erwarten. Aber mit der Zwangsschließung bis 28. Mai geht der Tourismusbranche ein lukrativer Monat (mit zwei langen Wochenenden durch 1. Mai und Himmelfahrt) zum behutsamen Hochfahren und Auf-die-Beine-kommen verloren. Eine schrittweise Öffnung der Hotellerie wäre – ähnlich wie im Handel – durchaus praktikabel: beginnend am 1. Mai mit der Öffnung kleiner und mittlerer Unterkünfte (beispielsweise bis 50 oder 100 Betten), gefolgt vom 15. Mai mit der Öffnung aller anderen Unterkünfte.
Und: Wer A sagt, muss auch B sagen: Die Regierung muss rasch einen Termin bekannt geben, wann die Grenzen zu Deutschland und anderen (Corona-sicheren) Nachbarländern wieder geöffnet werden. Das sollte möglichst zum 1. Juni geschehen. Österreichs Tourismus lebt hauptsächlich von Ausländern, vor allem den Deutschen, die ca. 50% des Umsatzes bringen. Auch unsere Radtouristen im Sommer sind zumeist aus Deutschland.
Mit einem späten Hochfahren der Hotellerie (und des Auslandstourismus´) bremst die Regierung den Reiseverkehr, die Beschäftigung und nicht zuletzt die Staatseinnahmen. Das ist dramatisch und traurig genug, aber leider nicht alles: Denn die staatlichen Finanzhilfen wirken gegenüber dem entgangenen Umsatz der Hotellerie wie Almosen. Wir Unternehmer wollen aber nicht von Almosen des Steuerzahlers leben, wenn es nicht nötig ist, sondern unser Einkommen selbst erarbeiten – nur muss man es uns erlauben! (Stefan Fischer)

19.04.2020 / Reisehoffnung für Deutsche
Wegen der Corona-Situation wird die Sommer- und Reisesaison in diesem Jahr eingeschränkt sein. Dennoch gibt es Hoffnung auf deutsche Touristen, die ihren Urlaub in Österreich verbringen. Das deutete die österreichische Tourismusministerin Elisabeth Köstinger in einem heute in der Zeitung „Die Presse“ veröffentlichten Interview an. „Wenn Länder aber auch auf einem sehr guten und positiven Weg sind, wie beispielsweise Deutschland, dann gibt es durchaus auch die Möglichkeit, dass man sich bilateral einigt“, wird Köstinger auf die Frage zitiert, ob im Sommer auch Ausländer nach Österreich kommen und Österreicher wiederum ins Ausland reisen dürften. Laut der Ministerin plant die Bundesregierung „dass es im Sommer Ferientourismus geben wird“. Allerdings sagte sie auch: „Die Einschränkung der Reisefreiheit wird uns in den nächsten Monaten noch erhalten bleiben.“ – Nach Angaben der Tourismuswirtschaft machen die Deutschen etwa zwei Drittel aller Gäste in Österreich aus und sorgen für mehr als die Hälfte aller Umsätze. Das gilt aus unserer Erfahrung auch für die Radtouristen in Pöchlarn a.d. Donau bzw. für die Gäste im Haus Barbara. Wir hoffen deshalb auf eine baldige Reisefreiheit zunächst für Österreicher und dann auch für Deutsche bzw. Ausländer – denn bei uns gibt es einiges zu sehen und zu erleben! (Stefan Fischer)

16.04.2020 / Sonnenwendfeier abgesagt
Die größte und bekannteste Veranstaltung in Pöchlarn a.d. Donau, die jährliche Sonnenwendfeier, wird 2020 wegen der Corona-Situation nicht stattfinden. Das für den 27. Juni geplante Event unter dem Motto „Feuerzauber im Nibelungengau“ sowie die Sonnenwendfeier in der Wachau (20. Juni) seien gestrichen, heißt es in einer Mitteilung der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH von gestern. Die Absage wird mit den „Verordnungen der Österreichischen Bundesregierung rund um COVID-19, als auch aufgrund der ausgegebenen Ausnahmeverordnung des Landes Niederösterreich (Verbrennverbot biogener Materialien bis 30. Juni 2020)“ begründet. „Diese Entscheidung fällt auch uns verständlicherweise nicht leicht, ist jedoch erforderlich. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute für die nächste Zeit“, schreiben die Verfasser der Mitteilung, Mario Pulker, Vorsitzender des Tourismusverbandes Wachau-Nibelungengau-Kremstal, und Peter Sigmund, Prokurist und Regionalbetreuer dieses Verbandes. Die Stadtgemeinde Pöchlarn habe die Veranstaltung bereits zuvor abgesetzt, erklärte sie heute auf Nachfrage. Einen Alternativtermin gebe es nicht, die Sonnenwendfeier 2020 falle deshalb ersatzlos aus, hieß es weiter. (Stefan Fischer)

01.04.2020 / Touristen in Wartestellung, dafür gute Aussichten
Für unsere Pension Haus Barbara gab es zu Wochenbeginn eine relevante Entscheidung. Denn mit dem Erlass der Bundesregierung vom 30. März dürfen Beherbergungsbetriebe keine Touristen mehr aufnehmen. Für alle sonstigen, erlaubten Gästen bieten wir aber weiterhin eine Unterkunft sowie Verpflegung mit Speisen und Getränken (auch mittags und abends) an. Selbstverständlich folgen wir den Empfehlungen zum Schutz vor dem Corona-Virus, darunter hoher Anspruch an Sauberkeit und Hygiene, Tragen von Masken sowie Reduzierung menschlicher Kontakte. Und wir freuen uns natürlich auf das Ende der Beschränkungen bzw. den Beginn der (Touristen-)Saison. Mit der aktuellen Bewertung des Buchungsportals Booking.com, deren Gäste uns die Note 9,4 von 10 gaben, bekräftigen wir das hohe Niveau dieses Hauses sowie unserer Arbeit. Das drückt sich neben dieser Zahl auch an anderen Stellen aus, beispielsweise in der kürzlich fertiggestellten Renovierung eines Zimmers – jetzt fehlt noch eines: die Gäste. (Stefan Fischer)

30.03.2020 / April-Wetter zum März-Ausklang
Bereits vor Beginn des Aprils sind die Wetterlaunen, die diesen Monat kennzeichnen, auch in Pöchlarn a.d. Donau zu spüren. Hat das Thermometer noch am Samstag wohlige Temperaturen jenseits der 20-Grad-Celsius-Marke angezeigt, ist die Quecksilbersäule nach Beginn der Sommerzeit wieder unter den Gefrierpunkt gesunken. Heute früh gab es dann noch kurzzeitig Schneefall. Indes zeigt sich der Frühling mit seiner Flora und seinen Lichtstimmungen schon ganz deutlich, wenngleich er nur wenige Bewunderer hat, was den Ausgangsbeschränkungen geschuldet ist. Auf die Verhaltensweisen in der aktuellen, durch die Corona-Krise geprägten Situation wird in Pöchlarn nun auch mit großen Plakaten hingewiesen. Die Maxime der vergangenen zwei Wochen bleibt unverändert: Bleibt daheim, um Euch und Andere vor Ansteckung zu schützen. (Stefan Fischer)

27.03.2020 / Motivation an Fensterscheiben
Fast zwei Wochen seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen und des Stillstands des öffentlichen Lebens in Österreich wegen der Corona-Krise sind vorbei. Die Menschen sind mehrheitlich diszipliniert und halten sich geduldig an die Vorgaben der Regierung – auch in Pöchlarn a.d. Donau. Hier haben Kinder die vermehrte freie Zeit daheim u.a. dazu genutzt, um Motivationsbilder für diese ungewohnte und schwierige Zeit zu malen. Solche Bildbotschaften schmücken unsere Pension Barbara ebenso wie andere Häuser. Apropos: Haus Barbara ist wie das übrige Beherbergungsgewerbe nicht von der Zwangsschließung betroffen und bleibt weiterhin geöffnet. Mit viel Um- und Vorsicht können wir die Empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus erfüllen, darunter vor allem Hygiene und Reduzierung menschlicher Kontakte. (Stefan Fischer)

20.03.2020 / Wichtiges Motto leuchtet (ein)
Erst wenn es dunkel ist, wird die Botschaft von Wiewerk sichtbar. Das in Pöchlarn a.d. Donau ansässige Unternehmen für Lichtdesign und Veranstaltungen macht jetzt in origineller Art und Weise auf das aktuelle Motto in Österreich aufmerksam: „Schau auf dich, schau auf mich. Bleib zu Hause.“ Diese Botschaft wird von den Wiewerk-Eigentümern Christian und Susanne Falk temporär auf Fassaden verschiedener Unternehmen in Pöchlarn projiziert, heute Abend auch auf die von Haus Barbara. Zwar ist die Pension nicht von der Zwangsschließung betroffen, aber weil alle Menschen daheim bleiben, mangelt es an Gästen. In jedem Fall unterstützt Haus Barbara das Anliegen, die Ausbreitung des Corona-Virus´ zu verlangsamen, indem alle zu Hause bleiben – dieses Prinzip leuchtet ein. Umso schneller sollten dann die derzeitige Krise vorbei und der Normalzustand wieder hergestellt sein. (Stefan Fischer)

17.03.2020 / Gäste willkommen – wir bleiben geöffnet
Die aktuelle Zwangsruhe von Unternehmen gilt in Niederösterreich nicht für Beherbergungsbetriebe. Das heißt, dass Pension Haus Barbara den Menschen, die beispielsweise reisen müssen, auch weiterhin eine Unterkunft sowie Verpflegung mit Speisen und Getränken (für Hausgäste auf Wunsch auch mittags und abends) bietet. Natürlich folgen wir den konkreten Empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus, darunter Hygiene und die Reduzierung der menschlichen Kontakte – das können wir in unserem (großen) Haus problemlos umsetzen. Und wir rufen dazu auf, dass alle die Entscheidungen und Empfehlungen der Regierung  akzeptieren, damit wir möglichst schnell wieder zum Normalzustand zurückkehren. (Stefan Fischer)

15.03.2020 / Hamsterkäufe und Stille auch in Pöchlarn
Das Corona-Virus hat wie überall in Österreich diese Woche auch den Alltag in Pöchlarn a.d. Donau geprägt. Am heutigen Sonntag hat die Stadtverwaltung rasch reagiert und am Eingang des Schlossparkes auf die am Vormittag von Bundeskanzler Kurz verkündeten Ausgangsbeschränkungen hingewiesen; demnach sind öffentliche Parkanlagen und Spielplätze für Besucher tabu. Bürgermeister Franz Heisler rief in einer Mitteilung auf sozialen Medien dazu auf, die von der Bundesregierung verhängten Maßnahmen und Einschränkungen unbedingt zu befolgen. Einige Geschäfte des Einzelhandels haben indes schon auf die ab morgen verordnete Zwangsschließung hingewiesen. Sehr still war es am Sonntag auch an der Donau: Sonst bei schönem Wetter wie heute von unzähligen Spaziergängern und Radfahrern genutzt, war kaum jemand unterwegs, um beispielsweise den eindrucksvollen Sonnenuntergang zu bewundern. – Am Freitag und Samstag waren auch in einigen Pöchlarner Supermärkten diverse Artikel infolge von Hamsterkäufen zeitweilig nicht verfügbar. (Stefan Fischer)

06.03.2020 / Herausforderungen vereint meistern
Pöchlarns Bürgermeister Franz Heisler wünscht sich für seine neue, fünfjährige Amtszeit eine breite Kooperation mit allen politischen Kräften. „Es gibt einige Herausforderungen“, sagte Heisler nach seiner Wiederwahl zum Stadtoberhaupt auf der Konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates am Donnerstagabend. Und weiter: „Ich ersuche um Gemeinsamkeiten und Mitarbeit.“ Der ÖVP-Politiker führte als Beispiele für die Aufgaben die Sicherung der ärztlichen Versorgung und der Trinkwasserversorgung, den Radwegeausbau, die Stadterneuerung und die Sanierung des Stadtbades auf. Die Finanzen für diese Projekte hat der (alte) Gemeinderat bereits im Dezember 2019 mit dem Beschluss für den Stadthaushalt 2020 gesichert. Demnach soll die Sanierung des Trinkwasserhochbehälters 500000 Euro kosten, während für Projekte der Stadterneuerung 400000 Euro und für Straßenneubau (inklusive Radwege und Beleuchtung) 915000 Euro vorgesehen sind. Für die Sanierung des Stadtbades wurden 10000 Euro beschlossen, wobei dieser Betrag lediglich für Planungsleistungen bestimmt ist. (Stefan Fischer)

06.03.2020 / Sieben Stadträte gewählt
Auf der Konstituierenden Gemeinderatssitzung in Pöchlarn a.d. Donau sind am Donnerstagabend sieben Stadträte aus den Reihen der 23 Gemeindevertreter gewählt worden. Das Exekutivteam für städtische Entscheidungen setzt sich aus bekannten und neuen Gesichtern zusammen: Stefanie Hochstöger (ÖVP, Stadträtin für Familie, Jugend, Gesunde Gemeinde), Barbara Kainz (ÖVP, Stadträtin für Kultur, Vereine, Gesundheit), Gerald Albrecht (FPÖ, Stadtrat für Wichtelstube, Kindergärten, Schulen, Wanderwege), Bürgermeister Franz Heisler, Andreas Willatschek (FPÖ, Stadtrat für Fischerei, Stadtbad, Schanigärten, Märkte), Markus Mandic (ÖVP, Stadtrat für Finanzen, Förderungen, Sport), Johann Gruber (SPÖ, Stadtrat für Alarmplan, Rettung, Feuerwehr) und Jasmin Fuchs (ÖVP, Stadträtin für Wirtschaft, Tourismus, Hausverwaltung). Die Stadträte wurden auf Grundlage von Vorschlägen diverser Parteien einstimmig gewählt. (Stefan Fischer)

05.03.2020 / Stadtspitze bleibt unverändert
Auch in den nächsten fünf Jahren werden Franz Heisler als Bürgermeister und Markus Mandic als sein Stellvertreter die Zügel von Pöchlarn a.d. Donau in der Hand halten. Beide ÖVP-Kommunalpolitiker wurden am Donnerstagabend auf der Konstituierenden Gemeinderatssitzung mit großer Mehrheit wiedergewählt. Heisler erhielt 16 der 20 gültigen Stimmen und lag somit deutlich vor Parteikollegin Barbara Kainz (3 Stimmen) und FPÖ-Fraktionschef Gerald Albrecht (1). Mandic bekam 17 von 21 gültigen Stimmen und setzte sich ebenfalls klar gegen seine Konkurrenten durch. Beide sprachen sich für eine breite Kooperation aus. „Ich biete eine parteiübergreifende Arbeit für die nächsten fünf Jahre an“, so das alte und neue Stadtoberhaupt. Indes sagte Vizebürgermeister Mandic: „Ich bin für ein konstruktives Miteinander. Wir sollten an einem Strang ziehen.“ Zu Beginn der Sitzung wurden alle 23 Abgeordneten vereidigt. Die Veranstaltung endete nach 55 Minuten mit der Eintragung ins offizielle Gästebuch der Stadt. – Nach der Gemeinderatswahl von Ende Januar setzt sich das kommunalpolitische Gremium in Pöchlarn nun aus ÖVP (12 Sitze), FPÖ (5), SPÖ (4) und Grüne (2) zusammen, (Stefan Fischer)

29.02.2020 / Soul und Funk bei Wiewerk
Den extra langen Monat Februar hat die Veranstaltungsfirma Wiewerk in Pöchlarn a.d. Donau ganz besonders ausklingen lassen – mit Musik von Soul Kitchen. Mehr als 100 Gäste erlebten auf der Wiewerk-Bühne in der Donaugasse eine Zeitreise in vergangene Jahrzehnte; sie hörten aus diesen Zeiten große und berühmte Songs, u.a. von The Alan Parsons Project, James Brown, Prince, Sade und Tina Turner. Nach dem gelungenen Konzertauftakt 2020 im eigenen Haus kündigte Susanne Falk von Wiewerk weitere Veranstaltungen für dieses Jahr an. (Stefan Fischer)

25.02.2020 / Pöchlarn ganz närrisch
In Pöchlarn a.d. Donau hat heute der Faschingsumzug stattgefunden. Die aktiven Karnevalisten stellten rund 20 Schaubilder – Fahrzeuge und Laufgruppen – zusammen, die durch die Straßen des Ortes zogen. Dabei wurden ihnen von vielen Zuschauern am Straßenrand zugejubelt. Das Finale des Umzugs fand wie immer am Kirchenplatz statt. (Stefan Fischer)

23.02.2020 / Faschingsspaß mit kleinen Narren
Nach den Großen waren die Kleinen dran und haben am Sonntagnachmittag den Kinderfasching im Pfarrzentrum Pöchlarn gefeiert. Rund 50 kostümierten Kindern, teils begleitet von Geschwistern, Eltern und Großeltern, wurde durch die Mitglieder der Katholischen Jugend viel Abwechselung geboten. So gab es Sing- und Tanzspiele sowie ein Kasperletheater. Um ein altersgerechtes Programm zu bieten, wurden die kleinen Narren in zwei Gruppen (Schulkinder und jüngere) geteilt und separat bespaßt. Mit dem Straßenumzug am kommenden Dienstag (25.2.) geht der diesjährige Faschingstrubel in Pöchlarn zu Ende. (Stefan Fischer)

22.02.2019 / Im Pfarrzentrum regieren die Narren
Einen Fernsehabend der ganz besonderen Art erlebten am Freitag die rund 120 Besucher des Pfarrzentrums Pöchlarn beim diesjährigen Pfarrfasching. Dieser stand unter dem Motto „Showtime“ und hatte ein buntes Programm zu bieten. Dafür waren hauptsächlich die Katholische Jugend und die Jungschar verantwortlich, die Teile des TV-Programms auf die Bühne brachten: Dort zeigte sie Dreharbeiten zu einem Spielfilm, führten Talentwettbewerbe vor und spielten den Silvesterklassiker „Dinner for One“ nach. Pfarrer Piotr Kasteli, der als Kandidat bei der Spielshow „Klein gegen Groß“ mitwirkte, zeigte sich begeistert und dankbar für diesen Ausdruck eines aktiven und jungen Gemeindelebens. (Stefan Fischer)

18.02.2020 / Donau bleibt das Zugpferd
Das prägende Element für Pöchlarn ist und bleibt die Donau. Dies ist eine Kernaussage der Workshop-Reihe zur Stadtentwicklung mit dem Titel „Wohnen.Wirtschaften.Leben in Pöchlarn“, dessen dritte und letzte Sitzung gestern Abend stattgefunden hat. Dort präsentierte Stadtplaner Josef Wallenberger, der die Arbeitstreffen im städtischen Auftrag fachlich begleitet und moderiert, die Ergebnisse eine Umfrage unter den rund 20 Teilnehmern. Folgerichtig schlug er vor, Pöchlarn nun ausschließlich mit der Lage an der Donau zu bewerben und sich in der Außendarstellung vom Zusatz „Nibelungenstadt“ zu trennen. Diskutiert wurden gestern Abend auch weitere Beschreibungen von Pöchlarn, darunter „Kleinstadt“ oder „kleine Stadt“, „auffallend und liebenswert“ sowie „Smart & Lovely City“. Für Wallenberger steht fest: „Pöchlarn ist der beste Standort zwischen Wien und Linz“; die Stadt habe eine hochwertige Infrastruktur, unter der aber niemand im Sinne von Überbelastung (Verkehr usw.) leide. Der Stadtplaner hat vier Bereiche für Handlungsbedarf identifiziert: Wohnraum, Lebensraum, Wirtschaftsstandort sowie Gast sein in Pöchlarn. Diverse Teams, die bereits gebildet wurden oder noch zu gründen sind, sollen sich fortan für den jeweiligen Bereich mit der konkreten Umsetzung der gesammelten Ideen beschäftigen. (Stefan Fischer)

27.01.2020 / Wahlergebnisse sind angeschlagen
Die Resultate der gestrigen Gemeinderatswahl für Pöchlarn sind heute früh an der Eingangstür des Rathauses angeschlagen und somit von der Stadtverwaltung öffentlich gemacht worden. Damit werden Medienveröffentlichungen von gestern bestätigt, wonach die ÖVP als stärkste Kraft (52,3% der Stimmen) bestätigt wurde, gefolgt von FPÖ (21,4%), SPÖ (16,9%) und Grünen (9,2%). Den Ergebnisse zufolge lag die Wahlbeteiligung bei 60,3% und damit unter der von 2015 (62,8%). Mit dem heutigen Tag beginnt eine zweiwöchige Einspruchsfrist. Danach findet die konstituierende Sitzung des Gemeinderates mit Wahl des Bürgermeisters statt. Weil Stadtoberhaupt Franz Heisler für die ÖVP als Spitzenkandidat ins Rennen gegangen ist, wird er wohl in der neuen Legislaturperiode (bis 2025) Bürgermeister von Pöchlarn bleiben. (Stefan Fischer)

26.01.2020 / Pöchlarn behält ÖVP-Mehrheit
Bei den Gemeinderatswahlen am heutigen Sonntag konnte die ÖVP die absolute Mehrheit verteidigen. Das geht aus Medienberichten hervor. Laut den Webseiten von NÖN (Bild) und ORF stellt die Volkspartei mit Bürgermeister Franz Heisler als Spitzenkandidat auch weiterhin zwölf der 23 Gemeinderäte. Die FPÖ mit Gerald Albrecht an der Spitze bleibe zweitstärkste Kraft, verliere aber einen Sitz und habe künftig fünf Abgeordnete. Die SPÖ mit Spitzenkandidat Johann Gruber besetze nun vier Mandate (+1). Ebenfalls einen zusätzlichen Sitz hätten die Grünen unter Spitzenkandidatin Alexandra Weldschek gewonnen; sie stellten nun zwei Abgeordnete. Während der ORF nach eigenen Angaben die Ergebnisse aus Pöchlarn bereits um 15.21 Uhr erhalten hat, sollen die Zahlen in dem Ort selbst erst morgen öffentlich gemacht werden. (Stefan Fischer)

26.01.2020 / Pöchlarn wählt
In rund 570 Gemeinden des Landes Niederösterreich finden am heutigen Sonntag Kommunalwahlen statt, in denen die Gemeinderäte und Bürgermeister für die neue Legislaturperiode (bis 2025) bestimmt werden. In Pöchlarn kann man in den sechs Wahllokalen (darunter eines in Ornding) noch bis 13 Uhr seine Stimme abgeben. Hier treten vier Parteien an: Die ÖVP mit Bürgermeister Franz Heisler als Spitzenkandidat, die FPÖ mit Gerald Albrecht an erster Stelle, die SPÖ mit Johann Gruber an der Spitze sowie die Grünen mit Alexandra Weldschek ganz vorn. Unmittelbar nach dem Urnengang beginnt die Auszählung der Stimmen. (Stefan Fischer)

25.01.2020 / Feuerwehr Pöchlarn sammelt
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pöchlarn sind dieser Tage im Ort zu einer Straßensammlung unterwegs. Dabei gehen sie von Haustür zu Haustür und bitten um Spenden für ihre Arbeit. Als Dankeschön gibt´s einen Kalender sowie den Jahresbericht 2019. Daraus geht hervor, dass die Pöchlarner Floriansjünger im vergangenen Jahr etwa 210 Einsätze gehabt hätten, was „ein durchschnittlicher Wert“ sei. „Dies bedeutet, dass die Pöchlarner Wehr im Schnitt jeden 2. Tag zu einem Einsatz ausrückt“, heißt es. Den Schwerpunkt hätten die 190 Technischen Einsätze (z.B. Verkehrsunfälle, Menschenrettungen) gebildet, allerdings ist die Feuerwehr laut Jahresbericht auch zu sieben Brandeinsätzen ausgerückt. Auf dem Kalender ist auch der Termin für das diesjährige Feuerwehrfest vermerkt, das vom 31. Juli bis 2. August stattfindet und jedes Jahr einen Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt bildet. Im Internet (www.feuerwehr-poechlarn.at) gibt es weitere Informationen über die ehrenamtliche Arbeit der Kameraden. (Stefan Fischer)

12.01.2020 / 
Das war der Neujahrsempfang von Pöchlarn
Der Rückblick auf 2019 sowie der Ausblick auf 2020 dominierten den Neujahrsempfang des Pöchlarner Bürgermeisters Franz Heisler am vergangenen Freitag. Rund 320 Gäste erlebten in den Räumen der Firma Kerschner Umweltservice und Logistik GmbH einen festlichen, unterhaltsamen Abend und bekamen erneut eine Demonstration der Vielfalt (des Lebens in) der Nibelungenstadt. Das Stadtoberhaupt umriss die Höhepunkte des vergangenen und des angebrochenen Jahres. Ein Fokus galt den zurückliegenden Kulturveranstaltungen; dabei genannt wurden u.a. die Open-Air-Galerie „Der große Kokoschka“, das TIM-Kinderkulturfestival, das Sommernachtskonzert mit dem Orchester Musica Spontana, das Kino im Hof, die Sonnenwendfeier und der Weihnachtsmarkt. Dabei hob Heisler das besondere Engagement von Kulturstadträtin Barbara Kainz hervor. Er dankte zudem allen Ehrenamtlichen für ihre Arbeit und zeichnete einige von ihnen aus. Vizebürgermeister Markus Mandic gratulierte indes Emma Gutsjahr vom Union-Ruderverein Pöchlarn zur „Sportlerin des Jahres 2019“, nachdem sie vor wenigen Monaten den Titel Österreichische Meisterin im Einer der B-Junioren erkämpfte. Diese Auszeichnung wurde das erste Mal vergeben. Die Stadtkapelle Pöchlarn sorgte für musikalische Unterhaltung des Abends, während die Firma Wiewerk für das visuelle Ambiente zuständig war. (Stefan Fischer)

11.01.2020 / Bürgermeister lädt ein
Rund 320 Menschen sind am Freitagabend der Einladung von Pöchlarns Bürgermeister Franz Heisler zum Neujahrsempfang gefolgt. Die Veranstaltung fand in einer Halle der Firma Kerschner Umweltservice und Logistik GmbH statt. Das Stadtoberhaupt gab einen Rückblick auf 2019 und skizzierte einige Planungen und Projekte des angebrochenen Jahres. Erstmals wurde bei dieser Veranstaltung die Auszeichnung „Sportler/in des Jahres“ vergeben; diese ging an Emma Gutsjahr vom Union-Ruderverein, die im September 2019 Österreichische Meisterin im Einer der B-Junioren wurde. Musikalisch untermalt wurde der Abend durch die Stadtkapelle Pöchlarn unter Leitung von Herwig Schauer, die zum Ende auch den Radetzky-Marsch erklingen ließ. (Stefan Fischer)

05.01.2020 / Rückblick auf die Silvester-Lounge 2020
Gemütliche Atmosphäre, nette Menschen, gute Stimmung – die Premiere der Pöchlarner Silvester-Lounge ist gelungen. Rund 500 Besucher kamen über den Abend verteilt zum Welser-Turm und feierten dort friedlich und ausgelassen den Jahreswechsel. Das hat guten Anklang gefunden; so gratulierte Kulturstadträtin Barbara Kainz am Tag nach ihrem Besuch der Silvester-Lounge: „Ein gelungenes, stimmungsvolles Ambiente und wirklich eine nette Idee sowie eine Bereicherung für unsere Stadt!“ Wiewerk und Pension Haus Barbara als Veranstalter sagen nochmals Dankeschön an alle Unterstützer und Mitwirkenden! Wegen der positiven Resonanz haben sie bei der Stadt bereits die Ausrichtung der Silvester-Lounge 2021 beantragt. (Stefan Fischer)

04.01.2020 / Gewinne jetzt abholen
In den letzten Stunden des alten Jahres, am 31. Dezember, haben bereits die ersten Gewinner des Pöchlarner Weihnachtsgewinnspiels 2019, das vom Unternehmensverbund Stadtmarketing Pöchlarn veranstaltet wurde, ihre Preise entgegengenommen. Dazu gratulierten auf dem Kirchenplatz u.a. Bürgermeister Franz Heisler (in Schornsteinfeger-Kluft) und sein Vize Markus Mandic sowie die Vorsitzende des Stadtmarketings, Herta Potapow-Kittenberger, und ihr Schriftführer Josef Prirschl. Am Abend zuvor wurden an gleicher Stelle 30 Gewinner aus rund 5000 Einsendungen gezogen. Sie können sich über Gutscheine (im Wert von 50 bis 700 Euro) sowie Sachpreise freuen. Potapow-Kittenberger dankte bei dieser Gelegenheit allen Teilnehmern, die mit einem Einkauf in Pöchlarn dazu beitrügen, die Existenz des Mittelstandes sowie eine attraktive Geschäftswelt des Ortes zu sichern. Listen mit den Namen der Gewinner kursieren in Pöchlarner Geschäften. Alle Preise können beim Uhren- und Schmuckgeschäft Kittenberger abgeholt werden. (Stefan Fischer)

03.01.2020 / Premiere geglückt – Neuauflage folgt
Die erste Silvester-Lounge von Pöchlarn in der Jahreswechselnacht wird von den Veranstaltern – Wiewerk und Pension Haus Barbara – als voller Erfolg gewertet. Rund 500 Gäste kamen laut Berechnungen über den Abend verteilt zum Welser-Turm und haben dort ins neue Jahr gefeiert. Weil viele Partner ausgezeichnet geholfen haben, am Abend alles harmonisch abgelaufen ist sowie die Resonanz bei den Besuchern überaus positiv ausfiel, haben sich die Veranstalter für eine Neuauflage der Silvester-Lounge entschieden. Deshalb läuft ab sofort der Countdown… (Stefan Fischer)

30.12.2019 / Vorbereitungen zur Silvester-Lounge
Im kleinen Park am Welser-Turm in Pöchlarn wurde heute rangeklotzt, damit bei der morgigen Veranstaltung alles klappt. Die  Veranstaltung beginnt um 21.30 Uhr. Die Veranstalter laden zum gemütlichen Zusammensein in gemütlicher Atmosphäre ein. Es wird der Silvesterkultfilm „Dinner for One“ gezeigt und um Mitternacht ertönt die Pummerin, gefolgt vom Donauwalzer. Es gibt auch etwas zu essen und zu trinken, die Kinder können sich in einem Spielzimmer beschäftigen. Der Eintritt ist frei. (Stefan Fischer)

28.12.2019 / Hinweis auf Silvester-Lounge
In der aktuellen Ausgabe der „Bezirksblätter“ wird auf die Premiere der Silvester-Lounge hingewiesen, die in zwei Tagen in Pöchlarn stattfindet. Also, bitte vormerken: Am 31.12. ab 21.30 Uhr trifft man sich am Welser-Turm zum netten Beisammensein in gemütlicher, stimmungsvoller Atmosphäre. Dort gibt´s etwas zu essen und zu trinken, die Kinder können sich in ein Spielzimmer zurückziehen. Der Silvesterkultfilm „Dinner for One“ sowie um Mitternacht die Pummerin und der Donauwalzer dürfen natürlich nicht fehlen. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung findet allerdings nicht bei Regen statt. Infos gibt´s unter www.wiewerk.at im Internet. (Stefan Fischer)

28.12.2019 / Sternsinger unterwegs
Seit heute Morgen sind die Sternsinger der katholischen Jugend von Pöchlarn im Ort unterwegs; sie überbringen die Nachricht von der Geburt Jesu und erteilen den Segen. Dazu wird der Schriftzug „20-C-M-B-20“ auf den Türrahmen geschrieben, was „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus 2020“) bedeutet. Hintergrund: In der Weihnachtsgeschichte werden Caspar, Melchior und Balthasar – die drei Weisen aus dem Morgenland – durch den Stern von Bethlehem zu Jesus in der Krippe geführt. Die Sternsinger erbitten Spenden für Menschen, denen es nicht so gut geht, diesmal sollen die Spenden nach Kenia gehen. (Stefan Fischer)

25.12.2019 / Baumschmuck von zwei Kontinenten
Wir sind stolz auf unseren stattlichen Weihnachtsbaum – eine 2,65 Meter hohe, gerade und gleichmäßig gewachsene Nordmanntanne aus dem Waldviertel. Behangen ist der Baum mit kleinen Kunstwerken aus drei Ländern: Neben Glasschmuck aus Omas Zeiten (Österreich) finden sich auch Holzfiguren aus dem deutschen Erzgebirge sowie Draht- und Perlenfiguren aus Namibia. Dazu Schokolade und natürlich echte Kerzen. Die Dekoration an anderen Stellen rundet die Weihnachtsatmosphäre in unserem Frühstücksraum ab. – Wir wünschen allen Menschen frohe und ruhige Weihnachtsfeiertage! (Stefan Fischer)

24.12.2019 / Weihnachten in Pöchlarn
Weihnachten in Pöchlarn: Es ist der 24. Dezember, Heiligabend ist da. Aber: Angesichts von Sonne, blauem Himmel und sieben Grad Celsius sah es heute in Pöchlarn gar nicht nach Weihnachten aus und fühlte sich auch nicht so an. Es sei denn man war in der Kirche – wo am Nachmittag die Katholische Jungschar mit Schauspiel, Gesang und Musik aktiv war – oder man war nach Sonnenuntergang draußen. – Wir wünschen allen einen friedlichen und besinnlichen Heiligen Abend! (Stefan Fischer)

18.12.2019 / Vorschau auf den Jahreswechsel
Die Pöchlarner Silvester-Lounge wirft ihre Schatten voraus. An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet wird die Veranstaltung nun mit Plakaten beworben, darunter am Welser-Turm, wo die Silvester-Lounge dann am 31.12. auch stattfindet. Die Besucher erwartet kein Feuerwerk und auch keine laute Beschallung, sondern ein Zusammensein in gemütlicher Atmosphäre – mit Beleuchtung, Musik, Essen, Getränken und Kinderunterhaltung. Und nebenbei wird der Silvesterkultfilm „Dinner for One“ gezeigt. Los geht´s um 21.30 Uhr, der Eintritt ist frei. In des Jahres letzter Stunde zusammen plaudern, anstoßen und sich ein gutes neues Jahr wünschen – das bietet die Silvester-Lounge in Pöchlarn. Allerdings nur bei gutem Wetter, denn bei Regen findet die Veranstaltung nicht statt. (Stefan Fischer)


17.12.2019 / Teurem Umzug zugestimmt
Die Erweiterung des Rathauses inklusive Einzug des Standesamtes ist jetzt für 2020 festgezurrt worden. Der Gemeinderat hat Montagabend in nicht-öffentlicher Sitzung mit ÖVP-Mehrheit Auftragsvergabe für das 390000 Euro teure Projekt beschlossen. Es war bereits der zweite Anlauf für den Beschluss, der auf der letzten Sitzung am 4. Dezember nicht getroffen werden konnte, weil die Opposition aus Protest geschlossen die Sitzung verließ und damit weniger als die geforderten zwei Drittel der Abgeordneten anwesend waren.

Laut Bürgermeister Franz Heisler ist das genannte Budget für den Umzug des Standesamtes vom Gamingerhof ins Rathaus sowie für weitere Umbauten geplant. So soll im Erdgeschoss des Rathauses auch ein Sitzungssaal mit Mehrfachnutzung eingerichtet werden. Der aktuelle Sitzungssaal im 1. OG werde in Büros umgewandelt, auch das Archiv soll dort Platz finden. Die Notwendigkeit für den Umzug des Trausaals begründete Heisler stets mit der Barrierefreiheit sowie dem gestiegenen Platzbedarf für Hochzeitsgesellschaften, die inzwischen aus bis zu 75 Leuten bestünden, während das derzeitige Standesamt nur Platz für 35 Personen biete. An den Kosten für diesen Umzug (80000 Euro) beteiligen sich laut Heisler die Gemeinden Erlauf, Golling, Krummnußbaum und Petzenkirchen mit 43800 Euro, weil diese das Standesamt auch nutzen werden.
Warum die Stadt als Mieter in ein fremdes Gebäude investiert, begründete der Stadtchef damit, dass die Umbauten sehr speziell auf die Bedürfnisse der Stadt zugeschnitten seien und andernfalls die Miete steigen würde. Wie Heisler weiter erklärte, sei das 390000 Euro teure Projekt bereits 2018 beschlossen, aber im aktuellen Jahr durch Verzögerungen nicht umgesetzt worden, abgesehen von Teilarbeiten. Deshalb habe es jetzt einen Beschluss für die Ausgabe im Haushalt 2020 gegeben. Die Arbeiten sollen im kommenden Frühjahr beendet sein, führte er aus. (Stefan Fischer)

 
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